Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
12:46
24.09.2020

Kritik an dem Buch „ Schuld ohne Schuld“ von Max Brym. Sehr geehrte Damen und Herren ich habe das Buch von Max Brym „ Schuld ohne Schuld“ gelesen. Das Buch bringt einiges über die soziale Realität in Kosova. Dennoch ist es ein schreckliches und unmoralisches Buch. Die Romanheldin arbeitet eine Zeitlang als Prostituierte. Für mich ist jede Frau, die ihren Körper

verkauft eine Sünderin vor Gott und den Menschen. Auch wenn Sie am Ende des Romans mit der Prostitution aufhört, ist das Buch eine unverschämte Rechtfertigung der Prostitution. Es gibt keine Gründe auch nicht soziale Gründe solche „ Schlampen“ zu rechtfertigen. In dem Buch werden schreckliche sexuelle Dinge beschrieben. Hat der Autor gar keine Scham ? Oder ist das jüdische Tradition ? Letzteres glaube ich nicht, da Herr Brym kein religiöser Jude sein kann. Im nächsten Schritt wird Herr Brym dazu aufrufen, auch noch Schwule und Lesben in Kosova zu tolerieren. Zur Revolte im Sinn des gottlosen Karl Marx ruft er sowieso auf. Der Angehängte historische Teil zu Kosova ist nur eine linke Darstellung der Geschichte Kosovas. Kein nationaler und religiöser Mensch kann sich damit identifizieren.

Hoffentlich haben Sie den Mut diese Meinung zu publizieren

 

Agron C

 

Antwort der Redaktion von Kosova-Aktuell

 

Sehr geehrter Herr Sie sind ein verblendeter Reaktionär, Sie sind homophob und frauenfeindlich und ein latenter Antisemit. Sie üben keine literarische Kritik an dem Text von Max Brym. In der Tat, die Prostitution kam mit den „ Internationalen“ und der verallgemeinerten Ware Geld Beziehung massiv nach Kosova. Die Prostitution ist eine natürliche Begleiterscheinung des kolonialen Kapitalismus. Diesen Zustand in Kosova stellen Sie nicht in Frage . Sie sind ein reaktionärer Moralapostel, der nicht die Trennung zwischen Staat und Religion akzeptiert. Sie verurteilen einfach Menschen und ihre sexuellen Neigungen. Sie müssen ja nicht homosexuell sein aber andere dürfen ohne jegliche Diskriminierung verschiedene sexuelle Neigungen haben egal ob es Ihnen passt oder nicht. Sie dürfen ja auch religiös sein ohne dass man Sie diskreditiert. Jeder Mensch ist frei und gleich geboren. Aus diesem Grund gilt es soziale Ungleichheit, rassistische Diskriminierung, Frauenunterdrückung und Homophobie zu bekämpfen. Wir haben Ihren Text nur abgedruckt um zu belegen, dass es neben aufgeklärten Patrioten und Internationalisten in Kosova , auch zuhauf verblödete und verbohrte Reaktionäre in Kosova gibt.

 

Mit unfreundlichen Grüßen Redaktion Kosova Aktuell

 

Bestellungen des Buches von Max Brym unter http://www.rediroma-verlag.de/index.php?det=641

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