Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
13:03
24.09.2020

 In der Vergangenheit waren die Albaner in Kosova den Praktiken unterworfen, ihre Nationalität unterdrücken zu lassen, oder gar ihre Nationalität zu verleugnen. Der serbische Nationalismus unterdrückte die albanische Nationalität in Kosova. Heute gibt es Demagogen wie den Publizisten Halil Matoshi , jener schrieb: " Kosova hat bereits seine kulturelle

Identität aufgebaut , trotz der Zurückhaltung und der Krämpfe in der Vergangenheit. " . Der Herr wettert gegen „ primitive Folklore“ und „ primitiven Nationalismus aus dem 19 Jahrhundert“. Herr Matoshi gibt sich modern und aufgeschlossen. In Wahrheit ist dieser Typ nichts anderes als ein moderner Don Quichotte . Verzweifelt versuchen er und andere Pseudointellektuelle eine „ kosovarische Identität“ zu kreieren. Nur Pech, dass sich die Mehrheit der Menschen in Kosova als Albaner definieren. Das kann und darf nach dem Willen neoliberaler Typen nicht so bleiben. Die Menschen sollen sich damit abfinden eine Landesfahne zu haben, die keinerlei historischen Bezug hat. Diese Fahne wurde von der UNMIK erstellt. Die absolute Mehrheit der Bevölkerung soll sich damit abfinden eine Nationalhymne ohne Text zu haben. Es wir versucht die albanische Identität zu zerstören. All dies ist angeblich „ modern“. In Wahrheit soll Kosova unter dem Diktat der EU verbleiben und sich „ europäische Werte“ aneignen. Was diese „ Werte“ sind kann leicht definiert werden. In Europa dominiert der kapitalistische Neoliberalismus. Immer mehr Reichtum entsteht in der neoliberalen EU, auf der anderen Seite immer mehr Armut. Dominiert wird die EU von Deutschland. Diese Dominanz versteckt Deutschland hinter dem Bekenntnis zu „ europäischen Werten“. Wenn es in der EU kriselt wird schnell der deutsche Nationalismus sichtbar. Die Schuld für die Krise des EURO wird den „ faulen Griechen“ oder den „ badenden Italienern“ zugeschrieben. Der Nationalismus soll den unterdrückenden kapitalistischen Mächten überlassen bleiben. Jede nationale und soziale Regung in anderen Gebieten wird hingegen als „ primitiver Nationalismus“ abgetan. Die Vereinigung des albanischen Volkes soll verhindert werden. Denn dieser Nationalismus einer unterdrückten Nation, könnte sich schnell mit Protesten gegen soziale Grausamkeiten verbinden. Geleugnet wird von neoliberalen Kleingeistern, wie Halil Matoshi, sowohl die nationale albanische Identität in Kosova und erst recht die Existenz von Klassen mit unterschiedlichen Interessen.

 

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