Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
18:08
22.08.2019

Vollbild anzeigenHeute Abend spielt bei der Frauen- Fußball WM Deutschland gegen Frankreich. Viele Albaner und Albanerinnen sowie diverse Fußballsachverständige wünschen sich einen Einsatz von Fitmire Bajramaj von Anfang an. Die gebürtige Kosova Albanerin hat gute Chancen heute zu spielen denn Birgit Prinz schwächelt bei dieser WM. Fatmire Bajramaj gilt aber auch als Queen unter den deutschen Nationalspielerinnen. Durch Werbeaufträge verdient SIE pro Jahr rund 100.000 Euro. Anbei einige biographische Notizen aus Wikipedia zu Fatmire Bajramaj

Foto Fatmire Bajramaj

 Dokumentation

Bajramaj wurde als zweites Kind eines Kfz-Mechanikers und einer Hausfrau geboren. Sie hat einen älteren und einen jüngeren Bruder. Die Familie lebte im Dorf Gjurakovc, das sich in der Nähe der Stadt Peć befindet. Das Kosovo war zur damaligen Zeit eine autonome Provinz Jugoslawiens. Im Rahmen der Antibürokratischen Revolution wurde der Autonomiestatus 1989 aufgehoben. Daraufhin beschloss die Familie zu fliehen und zog 1992 nach Remscheid.[1] Seit 2001 haben alle Familienmitglieder die deutsche Staatsangehörigkeit. Bajramaj machte zunächst den Hauptschulabschluss und erwarb danach auf der Abendschule die Mittlere Reife. Nach der Schule begann sie eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten, die sie jedoch im zweiten Lehrjahr abbrach. Seit dem 1. Juli 2007 ist sie bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr Soldatin auf Zeit. Ihr Dienstgrad ist Stabsgefreiter.[2] Im Oktober 2009 erschien ihre Autobiografie Mein Tor ins Leben – Vom Flüchtling zur Weltmeisterin.

 

 

 

Bajramaj war Botschafterin für World Vision[3][4][5] und ist Botschafterin des Europäischen Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung.

Seit Juni 2011 ist sie mit Fußballspieler Enis Alushi liiert.

 

Fußball [Bearbeiten]

 

Karriere als Vereinsspielerin [Bearbeiten]

 

DJK/VfL Giesenkirchen / FSC Mönchengladbach [Bearbeiten]

Mit etwa neun Jahren nahm sie mit ihrer Mannschaft regelmäßig an Meisterschaftsspielen des Vereins DJK/VfL Giesenkirchen teil. Danach wechselte sie zum FSC Mönchengladbach.

 

FCR 2001 Duisburg (2004 bis 2009) [Bearbeiten]

 

2004 wechselte die Mittelfeldspielerin zum FCR 2001 Duisburg. Am 5. September 2004 debütierte Bajramaj in der Bundesliga beim 6:0-Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg. Ihr erstes Bundesliga-Tor folgte am 31. Oktober 2004 beim 5:2-Auswärtssieg gegen den FFC Heike Rheine.[6] Mit 19 von 22 möglichen Einsätzen wurde sie auf Anhieb zur Stammspielerin. In der Saison 2004/05 wurde Duisburg Vizemeister hinter dem 1. FFC Frankfurt. Ein Jahr später wurde Duisburg erneut Vizemeister und erreichte im DFB-Pokal das Halbfinale. Mit 14 Saisontoren trug Bajramaj zur erneuten Vizemeisterschaft in der Saison 2006/07 bei. Außerdem erreichte sie mit ihrer Mannschaft das Pokalfinale gegen den 1. FFC Frankfurt. Kurz vor der Halbzeit gab sie die Vorlage zum Ausgleichstreffer durch Sonja Fuss. Das Spiel endete unentschieden und wurde von Frankfurt nach Elfmeterschießen gewonnen. Mit Duisburg gewann sie 2009 den UEFA Women’s Cup sowie den DFB-Pokal. Im DFB-Pokalfinale gelang ihr dabei der Führungstreffer gegen ihren zukünftigen Verein.

 

1. FFC Turbine Potsdam (2009 bis 2011) [Bearbeiten]

 

 

Den Wechsel nach Potsdam zur Saison 2009/10 trat Bajramaj zusammen mit Corina Schröder an.[7] Ihr erstes Pflichtspiel für Turbine absolvierte sie am 20. September 2009 beim 3:0-Auswärtssieg beim 1. FC Saarbrücken. Beim DFB-Hallenpokal 2010 wurde Bajramaj zur besten Spielerin gewählt. Mit Turbine gewann sie 2010 die deutsche Meisterschaft und die Champions League. Am 18. April 2011 wurde ihr Wechsel zum 1. FFC Frankfurt bekannt, der auf Seiten Turbine Potsdams für Unmut sorgte.[8]

 

Karriere als Nationalspielerin [Bearbeiten]

Als im Jahre 2003 erstmals eine U-15-Nationalmannschaft spielte, stand Bajramaj im Aufgebot. 2005 erreichte sie mit der U-19-Nationalmannschaft das Halbfinale der Europameisterschaft. Am 20. Oktober 2005 debütierte sie in der A-Nationalmannschaft im Spiel gegen Schottland. Im Sommer 2006 gewann sie mit der U-19-Nationalmannschaft die Europameisterschaft. Bei der U-20-Weltmeisterschaft erreichte sie mit der deutschen Auswahl das Viertelfinale. Ende Januar 2007 nahm sie mit der deutschen A-Nationalmannschaft an einem Vier-Nationen-Turnier in der Volksrepublik China teil. Im Spiel gegen England erlitt sie eine Schulter-Eckgelenksverletzung.

Sie nahm mit der deutschen Nationalmannschaft an der WM 2007 teil und wurde dort Weltmeisterin. Für die Olympischen Sommerspiele 2008 wurde sie ebenfalls nominiert. Im Spiel um Platz 3 gegen Japan wurde Bajramaj in der 62. Minute beim Stand von 0:0 eingewechselt und konnte schon sieben Minuten später zur 1:0-Führung treffen. Kurz vor Schluss erzielte sie noch das 2:0 und sicherte damit dem deutschen Team die Bronzemedaille.

 

Erfolge

 

als Vereinsspielerin

 

als Nationalspielerin

 

Auszeichnungen [Bearbeiten]