Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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24.06.2019

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Anmerkung der Redaktion von Kosova Aktuell

 

Offiziell gibt es in Kosova in den Zeitungen keine Sex Anzeigen. Dennoch finden sich solche Angebote im Internet. Die Prostitution ist in Kosova weit verbreitet. Die Armut ist besonders bei Frauen enorm hoch. Sexuelle Übergriffe sind an der Tagesordnung. Die Gewalt gegen Frauen nimmt in den Familien zu. Die wenigen Arbeitsangebote sind oftmals nur gegen „ „sexuelle Dienstleistungen“ - zu haben. Auf der anderen Seite gibt es speziell in Prishtina, jede Menge Beamte und „ internationale Missionare“. Diese haben prall gefüllte Geldbeutel. Letztere scheinen zum Kundenkreis von Monika zu gehören. Andere Frauen verkaufen sich für 20 Euro. Ein Zentrum der Prostitution befindet sich in Ferizaj. Viele der dort arbeitenden Prostituierten stammen nicht aus Kosova.. Diese Zwangsprostituierten stammen aus anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks. Die Frauen wurden von kriminellen Banden nach Kosova gelockt. Versprochen wurde ihnen ein Transfer in westliche EU Staaten. Die meisten Zwangsprostituierten bleiben allerdings in Kosova hängen. Der zahlungskräftige Kundenkreis ist hoch. Dieser Kreis besteht aus NATO Soldaten, EULEX Beamten und örtlichen Geschäftsleuten. Neben dieser speziellen Form von Ausbeutung und Unterdrückung der Frauen, wird die Situation der Frauen in Kosova immer schlimmer. Nach Angaben der Gewerkschaft BSPK liegt die Arbeitslosenzahl real bei 60%. Besonders hoch ist die Arbeitslosenzahl bei jungen Frauen. Unter anderem aus diesem Grund suchen viele Frauen den individuellen Ausweg in der Prostitution. Letzteres ist aber kein Ausweg. Dieser Weg führt nur in Schmutz und Erniedrigung. Notwendig ist ein radikaler Kampf gegen sexuelle Ausbeutung und Erniedrigung für Arbeit und Brot. Es geht um gute existenzsichernde Arbeit besonders auch für Frauen. Der Kapitalismus und das Patriarchat gehören nicht nur in Kosova radikal in Frage gestellt. Abgelehnt gehört auch die Scheinalternative des islamischen Fundamentalismus in Kosova. Letzterer versucht in anderer Form die Frau zur Sklavin des Mannes zu machen.

 

Agron Sadiku

 

 

 

Buch zum Thema „ Schuld ohne Schuld ein Leben in Kosova „

 

unter http://www.rediroma-verlag.de/index.php?det=641