Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
11:35
21.07.2018

Von Jutta Schulz Am Freitag und am Samstag finden zwei Veranstaltungen mit dem Herausgeber von Kosova-Aktuell Max Brym, in Leipzig statt. Einlader ist die AG- International der Partei „ Die Linke“ in Leipzig. Wir dokumentieren die Einladungstexte zu den Veranstaltungen. Besonders bei der Veranstaltung am Samstag zum Selbstbestimmungsrecht dürfte es zu so mancher

kontroversen Debatte kommen. Es wäre gut wenn auch Vertreter von VV in Deutschland an den Veranstaltungen teilnehmen würden.

 

Dokumentation Einladungstexte

DIE LINKE. Leipzig AG "Internationale Solidarität" An diesem Freitag ist es soweit:

Antisemitismus einst und jetzt - mit Max Brym Ort: Interim, Zeit: 19:00 Uhr

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Demmeringstraße 32, 04177 Leipzig


DIE LINKE. Leipzig AG "Internationale Solidarität"
 Veranstaltung „Antisemitismus einst und jetzt“

 

Nach Angaben des „Instituts für interdisziplinäre Konflikt und Gewaltforschung“ an der Universität Bielefeld, ist der Antisemitismus neben Islamophobie und sozialer Ausgrenzung ein weitverbreitetes Phänomen in Deutschland. Nach den Untersuchungen in der Ausgabe des Buches „ Deutsche Zustände“ gibt es in der Bundesrepublik Deutschland knapp 10% manifeste Antisemiten, neben einem sehr hohen Anteil von latenten und peripheren “Antisemiten“. Die Krise der gegebenen Wirtschafts- und Sozialordnung verfestigt den Antisemitismus und beinhaltet die Gefahr neuerlich den Antisemitismus als surreale Krisenerklärung zu reaktivieren. Der Vortrag von Max Brym zum Antisemitismus hat das Ziel dieses Phänomen zu erklären. Er liefert in der Reihe historische und aktuelle Fakten. Am wichtigsten ist aber das konkrete Handeln gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Islamophobie. Es darf in der Gesellschaft keinen Raum mehr geben, für jegliche Art von „ Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“. Max Brym ist freier Journalist und lebt in München. Er ist Dozent für Philosophie und Geschichte an mehreren nationalen und internationalen Bildungseinrichtungen. Der Referent schreibt regelmäßig für jüdische Zeitungen, darunter das Webportal „haGalil“.

 

 

Die Linke und das Selbstbestimmungsrecht

 DIE LINKE. Leipzig AG "Internationale Solidarität"

Samstag 18:00 - 21:30 Demmeringstraße 32, 04177 Leipzig : Interim,

Für Lenin bedeutet das Selbstbestimmungsrecht der Nationen ausschließlich das Recht auf Unabhängigkeit im politischen Sinne, auf die Freiheit der politischen Abtrennung von der unterdrückenden Nation. Konkret bedeutet diese Forderung der politischen Demokratie die volle Freiheit der Agitation für die Abtrennung und die Lösung der Frage über die Abtrennung durch das Referendum der betreffenden, d.h. der unterdrückten Nation, sodass diese Forderung nicht der Forderung der Abtrennung, der Zerstückelung, der Bildung kleiner Staaten gleich ist. Sie ist nur ein folgerichtiger Ausdruck für den Kampf gegen jegliche nationale Unterjochung. Je mehr die demokratische Organisation des Staates bis zur vollständigen Freiheit der Abtrennung ausgestaltet ist, desto seltener und schwächer wird in der Praxis das Bestreben nach Abtrennung sein, denn die Vorteile der großen Staaten sind sowohl vom Standpunkt des ökonomischen Fortschritts als auch von demjenigen der Interessen der Massen zweifellos, wobei diese Vorteile mit dem Kapitalismus steigen.
Doch wie sehen es die linken Bewegungen, Strömungen und Parteien in Deutschland? Wie verhalten sie sich zum Selbstbestimmungsrecht der Nationen? Max Brym referiert darüber und möchte mit dem Referat in eine spannende Diskussion mit dem Publikum einleiten. 


Max Brym – Autor, Philosoph, Historiker, Mitglied der Partei DIE LINKE und Dozent an der Universität Prishtina (Kosovo) – vertritt die Positionen Lenins zum Selbstbestimmungsrecht. Er kritisiert die linke Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen zu ihrer Haltung zum Thema Kosovo und Katalonien.

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DIE LINKE. Leipzig AG "Internationale Solidarität"s Foto.

Foto Max Brym 

Bildergebnis für max brym

 

 

 

 Dringend Solidaritätsappell:

Der knapp gescheiterte Bürgermeisterkandidat der AAK in Istog Gani Dreshaj, (Parlamentsabgeordneter in Kosova), will Geld von Kosova Aktuell. Der Unterschied ist- Herr Dreshaj hat Geld- Kosova Aktuell nicht. Wir sind demzufolge auf die Solidarität unserer Leser und Leserinnen angewiesen. Solidarisiert euch mit Kosova- Aktuell. Wir brauchen Spenden von euch. Uns steht 

ein teurer Prozess in Hamburg gegen die Staranwälte von Herrn Dreshaj bevor. Jede auch noch so kleine Spende hilft. Im Januar planen wir den Aufenthalt von mehreren Redakteuren in Kosova. Vor Ort recherchieren unsere Redakteure , mit welch abstrusen faschistoiden Vorwürfen Menschen in Kosova, aus politischen Gründen hinter Gittern verschwinden. Besonders im Fokus steht dabei die Urteile gegen Frasher Krasniqi,Atdhe Arifit, Adea Batushës und Egzon Halitit. Die vier Aktivisten von VV wurden ohne jegliche Beweise zu insgesamt 21 Jahren Haft verurteilt. Ohne jegliche juristische Grundlage ist seit Oktober 2017 der Sozialdemokrat Dr. Sadri Ramabaja inhaftiert. Im November 2016 verstarb der Aktivist von VV Astrit Dehari im Gefängnis in Prizren. Alle unabhängigen Experten widersprechen der These vom Selbstmord. Der Richter im Prozess gegen Albin Kurti und Donika Kadja Bujupi, Beqir Kalludrën ist Teil des faschistoiden Pronto Clans. In einem Facebook Posting (mittlerweile wieder gelöscht) bezog sich Richter  Beqir Kalludrën positiv auf den größten Verbrecher in der Menschheitsgeschichte, Adolf Hitler. Ein wesentliches Problem ist, dass bis dato Organisationen wie Amnesty International, diese Tatsachen ignorieren. Wir wollen das SCHWEIGEN aufbrechen und in Prishtina eine internationale Pressekonferenz abhalten. All das kostet Geld. Geld welches wir nicht haben. Alle Redakteure von Kosova-Aktuell arbeiten ehrenamtlich. Außerdem benötigt Kosova-Aktuell ein neues Design.

 

Vielen Dank für eure Spenden im Voraus

 

Max Brym Chefredakteur von Kosova-Aktuell

 

Spenden

Zahlt Bitte ein unter -Verantwortung für Flüchtlinge e.V. Sparkasse Leipzig Kontonummer: 1090088457 BLZ: 86055592 IBAN: DE26860555921090088457 Verwendungszweck: Kosova Aktuell- 

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