Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
20:34
15.07.2019
Leserbrief und Antwort- Debatte- Sie schrieben: „Der deutsche RWE-Konzern buhlt intensiv um die auf 3,5 Milliarden Euro taxierte Ausschreibung eines neuen Kraftwerks mitsamt Braunkohleabbau.“ Damit ist das Projekt Kosova C gemeint, ergo die Errichtung einer modernen Verarbeitungsstätte für Braunkohle und die Erzeugung von Strom. Dazu hätte ich einige Fragen: 1 Bekanntlich hat Kosova eine sehr schlecht funktionierende Stromversorgung. Was haben Sie dagegen wenn ein

Hallo Zeitungsmacher ich heiße Fitim, bin 13 Jahre alt und war gerade in meiner Heimat für zwei Wochen. Mein Großvater hat keine Zähne mehr . Für die Familie brachte mein Vater Medizin aus Österreich mit. Alle sagen dass sie kein Geld haben. Auch kein Geld für Medikamente. Das verstehe ich nicht es gibt doch überall Apotheken und Spitäler. Der Dr. will immer viel Geld erzählte meine Großmutter. Warum will ein Doktor Geld, warum behandelt er nicht die Menschen die krank sind.

Viele Strömungen und Parteien innerhalb der europäischen Linken haben und hatten Probleme mit dem Begriff Nation und dem von Lenin eingeforderten „ Selbstbestimmungsrecht der Nationen“. Dabei gibt es zwei entscheidende Fehler: 1. Im Rahmen des sozialen Kampfes soll es angeblich keine nationalen Belange mehr geben. Dieser theoretische Ansatz ist aberwitzig er ignoriert, dass es unterdrückende und unterdrückte Nationen gibt. Der deutsche Arbeiter wird nicht national

Der Kommentar von Max Brym- Wem nützen die 1,8 Milliarden US- Dollar in Kosova- hat zu einer Flut von Leserbriefen an die Redaktion geführt. Wir dokumentieren aus diesen Zuschriften einige Auszüge. Leserbriefe- Im NA Presseportal ist zu lesen: „3,5 Milliarden Euro sind bereits zwischen 1999 und 2007 in das Land geflossen, zwei Drittel davon aus Brüssel. Die sichtbare Wirkung ist enttäuschend. Die Armut steigt, die Korruption bleibt allgegenwärtig, der Aufbau staatlicher

Wer in Kosova oder in der albanischen Szene in Deutschland erklärt: Ich bin Sozialist oder gar Kommunist, wird fast gesteinigt. Die Gründe dafür sind relativ einfach zu benennen. In der Vergangenheit traten serbische Chauvinisten von Rankovic bis Milosevic, unter dem Tarnmantel des Sozialismus oder gar des Kommunismus auf. Tatsächlich hatte die Politik dieser Gestalten mit den Idealen des Sozialismus nichts gemein. Das alte jugoslawisch serbische System stellte  eine

Der umtriebige Journalist und Buchautor Elsässer beschäftigt sich viel mit dem Balkan und Kosova. Obwohl er angeblich linke Positionen vertritt, sind seine Positionen zu Kosova mit den Positionen der extremen serbischen Rechten identisch. Ähnlich wie der rechtsextremistische FPÖ Klubobmann Stache behauptet er, „Kosova sei ein Teil Serbiens“. Ein Elsässer Fan schreibt uns regelmäßig ziemlich hirnlose Mails, in einer Mail schreibt er: „ Ihr unterstützt die faschistische LPV, die alle serbischen Kirchen niederbrennen will. Der Trotzkist Max Brym, der Herausgeber von "Kosova-Aktuell" ist ein Verbrecher

Leserbrief- Als Albaner der seit Jahren in München lebt habe ich mich tief geschämt über eine Kundgebung von Landsleuten von mir, am vergangenen Sonntag auf dem Münchner Marienplatz. Die Kundgebung hatte das Motto: „ Danke Deutschland“. Diese Inszenierung war ohne Verstand, ohne Sinn und zutiefst reaktionär. Für was gilt es denn der Bundesrepublik Deutschland eigentlich zu danken ? Bis zum März 1999 war die Anerkennung albanischer Asylbewerber,