Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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18.04.2019
Gjermanisht shqip   Heute ist der internationale Frauentag. Weltweit wird der Tag für die Rechte der Frauen begangen. Der Frauentag sollte keine Alibiveranstaltung mit Blumen für das weibliche Geschlecht sein. Besondere Armut und Unterdrückung prägen wieder verstärkt das Leben der meisten Freuen auf dem Globus . In Kosova und Albanien hat der kapitalistische Neoliberalismus, die Frauen weitgehend aus dem Berufsleben verdrängt und patriarchale Strukturen reaktiviert. Der Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung kann nicht geführt werden ohne für die Rechte der anderen

Leserzuschriften an Kosova-Aktuell- Kosova wird angeblich am morgigen Sonntag unabhängig. Diese kolportierte Meinung ist unhaltbar. In Wahrheit wird die koloniale Herrschaft über das Volk in Kosova fortgesetzt. Der Ahtisaari-Plan teilt das Land auf ethnischer Basis und unterstellt Kosova einer erneuerten internationalen Verwaltung mit internationalen Richtern, einem internationalen Polizeikommando, unter Befehl eines EU- Beauftragten. Der Beauftragte hat sämtliche Vollmachten und entscheidet jede politische und ökonomische Frage. Die albanische Fahne wurde in den Dreck gezogen

Am Sonntag den 21. Oktober führte die LPV ( Bewegung für Selbstbestimmung) eine erfolgreiche Veranstaltung in München durch. Viele Albaner und Albanerinnen kamen in die Gaststätte Maxvorstadt, um Liburn Aliu und Hysen Durmishi, aus Prishtina zu hören. Zuerst sprach  Liburn Aliu, gegen die Schaffung sogenannter Sonderzonen, für Kultobjekte und Kirchen in Kosova. Bekanntlich definiert der Ahtisaari Plan viele Kirchen auf nationalistischer Basis als rein serbisch. Aliu hingegen stellte die Kirchen und Kultobjekte als gemeinsames kulturelles Erbe aller Menschen in Kosova dar.

Die Debatte um den Besuch von Georg Bush in Albanien, sowie seine Aussage Kosova die „ Unabhängigkeit“ zu gewähren nimmt kein Ende. Weiterhin erreichen die Redaktion dazu viele Zuschriften. Anlaß dafür ist ein Kommentar von Max Brym, der vor einer illusionären Haltung gegenüber Georg Bush warnt. Wir haben uns daher entschlossen noch einige Zuschriften unzensiert zu veröffentlichen.

Der amerikanische Präsident besuchte am 10. Juni Albanien. Dabei sprach er sich scheinbar für die „ Unabhängigkeit“ Kosovas aus. Der Kommentar von Max Brym, Herausgeber von Kosova-Aktuell, unter dem Motto: „Wer auf Bush setzt hat auf Sand gebaut“ führte zu vielen unterschiedlichen Zuschriften an die Redaktion. Wir veröffentlichen davon einige Beiträge unzensiert.


Der Sieg der serbischen Sängerin Marija Serifovic beim Eurovision Song Contest hat in europäischen Fachpresse einige Reaktionen ausgelöst. Der Vorwurf, dass Marija Serifovic mit der „geklauten Melodie“ einer albanischen Sängerin den Sieg errang scheint nicht aus der Luft gegriffen zu sein. Wichtiger als alle fachspezifischen Debatten ist jedoch die Instrumentalisierung des Sieges durch den serbischen Staat sowie durch die serbischen Rechtsradikalen.

Im momentanen politischen Diskurs zu Kosova verwenden westliche Politiker häufig die Formel: „ Schaffung einer multikulturellen Gesellschaft“.oder „multiethnisch“. Diese scheinbar modernen Begrifflichkeiten sollen die Tatsache verschleiern, dass in Wahrheit jede konkrete Form von Politik und von Selbstbestimmung der Bevölkerung Kosovas vorenthalten wird. Die Menschen in Kosova. sollen mit inhaltsloser "Postpolitik" von ihren wirklichen Interessen abgelenkt werden.