Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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28.03.2023
„Die Geschichte wiederholt sich“ schrieb einst der deutsche Philosoph Hegel. Karl Marx fügte dem hinzu, „das eine mal als Tragödie und das andere mal als Farce“. Zu dieser Erkenntnis habe ich ein passendes Zitat von Rosa Luxemburg, bezüglich der aktuellen politischen Tendenzen in Serbien gefunden. Rosa Luxemburg schrieb:„Serbien ist allerdings formal im nationalen Verteidigungskrieg. Aber die Tendenzen seiner Monarchie und seiner herrschenden Klasse gehen, wie die

Bestrebungen der herrschenden Klassen in allen heutigen Staaten, auf Expansion, unbekümmert um nationale Grenzen, und bekommen dadurch aggressiven Charakter. So geht auch die Tendenz Serbiens nach der Adriaküste, wo es mit Italien einen echt imperialistischen Wettstreit auf dem Rücken der Albaner auszufechten hat (...) Die Hauptsache ist jedoch dies: Hinter dem serbischen Nationalismus steht der russische Imperialismus" (R. Luxemburg, Die Krise der Sozialdemokratie, Kapitel 7, Ges. Werke Bd. 4, S. 141) Ein Blick in die Zeit, um den ersten Weltkrieg kann den Blick  für die heutige Realität nur schärfen. Russland stand hinter Serbien wegen seiner eigenen imperialen Ambitionen. Die westlichen Alliierten und das kaiserliche Deutschland spielten mit dem Versprechen, der nationalen Selbstbestimmung. In Wahrheit ging es allen beteiligten Seiten nur um ihre eigenen imperialen Interessen. Aktuell will Russland wieder imperiale Größe erreichen, was Teilen des EU- Blockes und den USA missfällt. Die europäischen Zentralmächte möchten in Kosova, ein von ihnen geleitetes Protektorat errichten. Dies soll als Vehikel dienen, um Kosova zu benützen für die angestrebte eigene EU Dominanz auf dem Balkan. Mit Unabhängigkeit und Freiheit für Kosova hat das nichts zu tun. Es geht darum Stellungen im imperialem Konflikt zu besetzen und mittels des Athisaari-Planes, die serbische Staatsmacht in Kosova mitregieren zu lassen. Letzteres ist als Angebot an Serbien gedacht sich nicht zu eng mit dem russischen Bären einzulassen. Nebenbei darf Herr Thaci in absehbarer Zeit unter EU- Diktat- die „ Unabhängigkeit“ auf der Basis der Überwachung und der ethnischen Teilung Kosovas-, ausrufen. Dieser Akt hat die selbe Nachhaltigkeit, wie der Ausruf eines Trottels auf der Mutter Therese Straße in Prishtina, welcher sich als Reinkarnation von Jesus Christus ausgeben würde..